Gastbeitrag von Manuel Pistner:
Trainieren nach Plan
Wer sich dazu entschieden hat, mehr Sport zu betreiben, wird früher oder später einen Trainingsplan in den Händen halten. Mit einem Trainingsplan werden deutliche Ziele gesetzt, die Fortschritte protokolliert und anschließend ausgewertet. Somit kann ein gut durchdachter Trainingsplan durchaus die Motivation und auch die Leistung des Trainierenden steigern. Dabei ist es egal in was für einen Umfang man trainiert. Sowohl im Leistungssport als auch im gelegentlichen Workout für die allgemeine Fitness und Gesundheit sollten Trainingspläne genutzt werden. Erfolge können nur dann gefeiert werden, wenn man sich vorher Ziele gesetzt hat und sich ständig bei dem Erfüllen der Ziele kontrolliert.
Ein guter Trainingsplan besteht aus klar definierten Übungen, die mit einer bestimmten Intensität zu fest definierten Zeitpunkten durchgeführt werden sollen. Zusätzlich sollte man sich noch eines der folgende Ziele setzen:
- Muskelaufbau (mittlere Intensität, mittlere Wiederholungszahl)
- Fitness (geringe Intensität, hohe Wiederholungszahl)
- Ausdauertraining (sehr geringe Intensität, sehr hohe Wiederholungszahl)
- leistungsorientiertes Training (sehr hohen Intensitäten, je nach Sportart sehr hohe Wiederholungszahl)
Es ist unerlässlich, dass die Erfolge und Fortschritte des Trainierenden kontinuierlich protokolliert werden, damit spätere Leistungsanalysen möglich sind. So lässt sich auch in kurzer Zeit bestimmen, ob das Trainingsziel erfolgreich erreicht wurde. Sollte das nicht der Fall sein, muss nicht allein der Trainingsplan schuld sein. Je nach Fortschritt sind Motivation und Disziplin zum kontinuierlichen Training genauso essentiell wie die Kontrolle der Übungen und des Trainingsplans durch einen qualifizierten Trainer. Wenn die gewünschten Trainingsziele trotzdem nicht erreicht werden, sollte man den aktuellen Trainingsplan analysieren und gegebenenfalls mit neuen Trainingszielen oder Übungen anpassen. Hierbei gilt zu beachten, dass man einen mühevoll erstellten Trainingsplan nicht nach wenigen Wochen verwerfen sollte, weil sich keine Erfolge herausgestellt haben. Gerade Anfänger können kurz nach Trainingsbeginn viele Erfolge verzeichnen. Hat der Körper aber nicht genügend Zeit zur Regeneration oder regeneriert er zu lange, sinkt das Leistungsniveau und das gewünschte Trainingsziel kann nicht erreicht werden. Die stetige Steigerung des Leistungsniveaus ist ebenfalls limitiert. All diese Faktoren sollten beim Erstellen eines guten Trainingsplans beachtet werden.
Zusammenfassend kann gesagt werden: Das trainieren ohne Trainingsplan führt dazu, dass der Fortschritt nicht gemessen und kontrolliert werden kann.
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Dieser Gastbeitrag stammt von Manuel Pistner BrightSolutions. Auf der Webseite finden Sie weitere Informationen zu den Themen Webdesign und Softwareentwicklung


