Schnell in Topform – Bauch, Bein, Po
Flacher Bauch, schlanke Beine, knackiger Po – ein unerreichbares Ziel?
Von wegen! Die richtigen Fatburner-Übungen helfen, kleine Rundungen in Form zu bringen. Straff und stramm sehen sie gleich viel besser aus. Und Spaß macht das Training auch!
Bewegung macht Spaß!
Jeder kennt ihn: den festen Vorsatz, etwas für die Figur zu tun. Nur – dabei bleibt es. Meist scheitert es an der Zeit. Dabei genügen schon wenige Übungen, um ungeliebte Fettpölsterchen abzubauen. Ganz wichtig: die Ziele nicht zu hoch stecken. Sonst verliert man schnell die Lust.
Trainieren mit Lust und nach Laune
Strikte Regeln machen unflexibel. Die Tageszeit fürs Workout kann jeder selbst wählen. Ob Sie allein für sich oder lieber mit Freunden, Familie … zu Hause trainieren wollen.
Straffe Mitte – Rettungsringe ade
Nichts beeinträchtigt die Figur mehr als deutliche „Rettungsringe“ um die Mitte. Dabei sind die am schnellsten wegzukriegen, denn die Bauchmuskeln sprechen besonders gut auf Training an.
Drei Muskelgruppen sind für den Bauch zuständig: Der gerade Bauchmuskel zwischen Ober- und Unterkörper beugt den Rumpf. Die schrägen Bauchmuskeln erlauben dem Oberkörper Rotation und Seitenbewegungen. Der quer verlaufende, tief liegende Muskel stützt den unteren Bauchanteil. Ihn spürt man vor allem beim Husten und Atmen.
Die Bauchmuskeln benötigen wir zum Gehen, Sitzen und Stehen. Trotzdem sind sie meist eher untrainiert, weil sie im Alltag (zu) oft geschont werden – durch einen nachlässigen Gang und das Lümmeln in Sesseln und auf Sofas.
Gut trainierte Bauchmuskeln machen nicht nur den Bauch flach, sie nützen auch der Gesundheit. Gemeinsam mit den Gesäßmuskeln richten sie das Becken auf und verhindern Haltungsfehler. Menschen mit einer schwach entwickelten Bauchmuskulatur leiden deshalb öfter unter Verspannungen und Rückenschmerzen.
Straffe Beine
Die Beine sind anspruchsvoll. Da hier verschiedene Muskelgruppen am Werk sind, brauchen sie ein Rundumtraining. Speziell die Oberschenkel haben ein straffes Programm nötig. Sonst macht das Gewebe frühzeitig schlapp, und Cellulite hat freie Fahrt.
An den Oberschenkeln setzt Fett bevorzugt an. Lassen Sie nicht locker und trainieren Sie regelmäßig! Regelmäßiges Training ist der Erfolgsfaktor Nummer eins für schöne Beine. Deshalb ist der Spaßfaktor so wichtig.
An den Oberschenkeln sollte der erste Blick auf die Beine hängen bleiben. Denn die Konturen der Innen- und noch mehr der Außenseite sorgen für eine harmonische Bodyline. Genetisch bedingt lagert sich an diesen Stellen gerne Fett ab. Wer viel abzuspecken hat, muss zusätzlich durch Herz-Kreislauf-Training die Fettverbrennung ankurbeln. Die Oberschenkelübungen sorgen für straffere Formen, mehr Kraft und Flexibilität dieser Muskelgruppen.
Der Oberschenkelmuskel auf der Beinvorderseite besteht aus vier Anteilen. Er fungiert als Beinstrecker für das Kniegelenk. Sein dreiteiliger Gegenspieler auf der Rückseite, der Beinbeuger, ist wesentlich schwächer. Dringend gebraucht wird er beispielsweise beim Radfahren.
Power für den Po
In Sachen Mode steht der Po häufig im Mittelpunkt. Doch die Kehrseite der Frau bleibt nicht so ohne weiteres straff und fest. Ohne Training siegt irgendwann die Schwerkraft.
Unseren Alltag verbringen wir viel zu oft im Sitzen. Im Büro, im Auto, vor dem Fernseher. Der Gesäßmuskel ist deshalb in der Regel unterfordert. Eigentlich sind es drei Muskelbereiche, die am „Größten Rollhügel“ nahe der senkrechten Pofalte ansetzen. Man unterscheidet zwischen dem kleinen, dem mittleren und dem großen Gesäßmuskel. Letzterer ist für die Form der Kehrseite verantwortlich. Und er will gepflegt werden. Ohne regelmäßiges, gezieltes Training macht der Po schnell schlaff und wird zum Durchhänger – wenn man nicht rechtzeitig die Initiative ergreift.
Als größter Single-Muskel im Körper verlangt der große Gesäßmuskel besonders viel Training, denn er ist in mehr oder weniger üppiges Fettgewebe eingebettet, das noch dazu schlecht durchblutet ist. Und nicht zuletzt ist das Bindegewebe an dieser Stelle extrem weich und ausdehnungsfähig. Für Cellulite ein ideales Ausbreitungsfeld.
Eine verkümmerte Gesäßmuskulatur kann aber auch unangenehme Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Denn die schlechte Körperhaltung verursacht häufig Schmerzen im Bereich des unteren Rückens. Bei Vielsitzern befinden sich die „Hüftbeuger“ meist in gebeugter Haltung, sie werden also stark beansprucht. Ihre Gegenspieler, die Gesäßmuskeln, sind dagegen kaum gefordert. Dabei tragen gerade sie dazu bei, die Hüften in ihrer optimalen, aufrechten Stellung zu halten. Mit regelmäßigen Übungen beugen Sie Rückenschmerzen rechtzeitig vor. Das Gute: Dem Po wird’s nie zu viel.
Eines muss man gleich vorweg klarstellen:
Auch gezieltes und regelmäßiges Power-Training kann an der Grundform des Pos nichts verändern. Ob Apfel oder Birne, ob rund oder flach – das liegt am genetischen Muster. Nebenbei hat auch die Form des Beckens ein Wörtchen mitzureden. Zu einem breit gebauten Becken passt schlicht und einfach kein kleiner, runder Po. Es würde die natürliche Körperharmonie aus dem Gleichgewicht bringen. Daran können wir auch durch noch so radikale Hungerkuren nichts ändern. Im Gegenteil: Sie bringen die Kehrseite höchstens vollends aus der Fassung, weil das Auf und Ab der Kilos (Pfunde) die elastischen Fasern überdehnt. Ein gezieltes Po-Workout sorgt dafür, dass Fett abgebaut wird und das Gewebe straff und fest bleibt. Und knackig fest ist schließlich jeder Po ein Hingucker.
Monique Schröder
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